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Fahnenmutterbitten am 05.09.2009

Aus dem Straubinger Tagblatt: (vom 07.09.2009)

Fahnenmutter sagt zu
Bettina Nachreiner beim Gründungsfest dabei


Aholfing. (ih) Im nächsten Jahr feiert der Burschenverein „Frohe Heimat“ und die Katholische Landjugendbewegung Aholfing vom 4. bis 7. Juni das 90-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe. Da war es an der Zeit, nach einer Fahnenmutter Ausschau zu halten. Dieses „ja“ holten sie sich am Samstag von Fahnenmutter Bettina Nachreiner, die in jungen Jahren maßgeblich am Zusammenschluss von Burschenverein und KLJB beteiligt war.

Schneidig marschierten am Samstagabend die Burschen von Aholfing mit ihrer feschen Mädchengruppe durchs Dorf. Die Rainer Bläserfreunde führte die muntere Truppe gemeinsam mit den beiden Festleitern Johann Rohrmüller und Christian Haas, Vorsitzenden Thomas Nebel und Vorsitzender Nicole Wolf in Richtung Sportplatz zur Familie Barth. Als ehemaliges Vereinsmitglied und „starkes Bindeglied“ bei der Neubelebung des Burschenvereins beziehungsweise des Zusammenschlusses mit der KLJB sollte Bettina Nachreiner gefragt werden, ob sie das Amt der Fahnenmutter annimmt. Darauf blickte Festleiter Christian Haas in seiner Anfangsrede zurück. Mit dabei hatten die Burschen ein langes Holzscheit auf dem das Ansinnen stand: „Fahnenmutterbitten 5. September“. Auf diesem Holzscheit knieten dann Thomas Nebel, Nicole Wolf, Helena Dürtler und Thomas Lermer vor Bettina Nachreiner und den hübschen Begleitermädels. Sie brachten gleich ihre Bitte vor, das Amt der Fahnenmutter zu übernehmen. Ein einfaches „Ja“, kam freilich nicht. Erst mussten ein paar Aufgaben erledigt werden. Anfangs galt es, dass Thomas Nebel und Nicole Wolf mit verbundenen Augen Schmink- und Fütterungsübungen machen mussten. Dies geschah unter dem Applaus und Gelächter der Zuschauer. Anschließend „durften“ Helena Dürtler und Thomas Lermer einen Parcours mit dem Bobbycar befahren. Auch dies erheiterte die Zuschauer und ermunterte zu Anfeuerungsrufen. „Der Verlierer muss den Sieger den ganzen Abend bedienen“, hatte Bettina Nachreiner gefordert und dies erledigte „Verliererin“ Helena Dürtler dann später auch bestens. Der krönende Abschluss des Bittgesuches war das Spontane Dichten und Singen von bayerischen Gstanzln durch die Festleiter. Nicht weit zu gehen hatte der Festverein mit den Vertretern des Patenvereins, der Burschen Rain, bis zum festlich geschmückten Sportheim, in dem sie von Fahnenmutter Bettina Nachreiner kulinarisch verwöhnt wurden.

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(zuletzt geändert am: 23.01.2012)  -  Impressum
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